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SEPA - die Übergangsfrist endete zum 31.07.2014

Die EU-Kommission hat die Umstellung auf das neue SEPA-System um ein halbes Jahr verlängert. Diese Frist endete am 31.07.2014.


Auf Grund der Verordnung 248/2014 zur Änderung der Verordnung 260/ 2012 ist es nach dem 01.08.2014 nicht mehr zulässig, migrationsrelevante Zahlungen in den nationalen Formaten anzunehmen. Lediglich Lastschrifteinzüge für Zahlungen, die an einer Verkaufsstelle mit Hilfe einer Zahlungskarte generiert werden und zu einer Lastschrift von einem inländischen Zahlungskonto führen („Elektronische Lastschrift gemäß § 7 c Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz“), sind erst ab dem 01.02.2016 verpflichtend im Format ISO 20022 einzureichen.

Bei allen SEPA-Zahlungsinstrumenten wird statt der in Deutschland gebräuchlichen Kontonummer zukünftig die IBAN (International Bank Account Number) verwendet und der BIC (Business Identifier Code) ersetzt die Bankleitzahl. Kontonummer und Bankleitzahl können von Verbrauchern seit dem 01.02.2014 nur noch übergangsweise bis zum 31.01.2016 verwendet werden. Zahlungsdienstleister können für Verbraucher in diesem Zeitraum Kontonummer und Bankleitzahl in IBAN und BIC konvertieren. IBAN-only (BIC-optional) wird für nationale Zahlungen angeboten. Ab dem 01. Februar 2016 wird IBAN-only (BIC-optional) im gesamten EWR/EU-Raum ermöglicht und alle Übergangslösungen werden aufgehoben

Unternehmen und Vereine müssen spätestens zum 01.08.2014 alle einzureichenden Zahlungen auf IBAN und BIC umgestellt haben. Hier gibt es keine Übergangsfristen und keine Möglichkeit der Konvertierung durch Zahlungsdienstleister.

Für weitere Fragen zu SEPA stehen Ihnen Ihre bekannten Ansprechpartner im Cash Management bereit.