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Presseinfos | 02.11.2018

Banken-Stresstest 2018 bestätigt erneut stabiles Geschäftsmodell sowie solide Kapitalausstattung der Helaba

  • Helaba stellt ihre Widerstandsfähigkeit erneut unter Beweis
  • Strengere Vorgaben im „Adverse“-Szenario führen erwartungsgemäß zu deutlich höheren Kapitalabschlägen im Vergleich zu 2016
  • Aufsichtliche SREP-Anforderungen an die harte Kernkapitalquote werden auch nach dreijähriger Stresssimulation eingehalten

Die Helaba Landesbank Hessen Thüringen hat sich im EU-weiten Stresstest 2018 der European Banking Authority (EBA) und der Europäischen Zentralbank (EZB) erneut als stabiles Institut mit solider Kapitalausstattung erwiesen. Die konzernweite harte Kernkapitalquote (CET1, phased in), die zum Jahresende 2017 mit 15,40 Prozent ausgewiesen wurde, reduzierte sich als Ergebnis des Stresstests im dritten Stressjahr auf 9,96 Prozent. Damit erfüllt die Helaba alle aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen.

Erneut waren zwei verschiedene Szenarien vorgegeben: Ein „Baseline“- und ein „Adverse“-Szenario. Ausgangspunkt sind die Zahlen vom 31. Dezember 2017. Das „Adverse“-Szenario unterstellt einen spürbar stärkeren makroökonomischen Einbruch als im Stresstest 2016. Insbesondere werden durch einen deutlich stärkeren Abschwung im Immobiliensektor sowie der deutschen Wirtschaft im Allgemeinen erhebliche Auswirkungen auf die Kernmärkte der Helaba unterstellt. Dies führte erwartungsgemäß zu höheren Kapitalabschlägen als im vergangenen Stresstest.

Auch unter diesen Bedingungen stellte die Helaba ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis und erfüllt auch nach einem dreijährigen Stressszenario die aufsichtlichen SREP Anforderungen an die harte Kernkapitalquote inkl. aller Puffer.