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Sicherungseinrichtungen

 


Sicherung der Helaba

Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe

Die Helaba ist Teil eines umfassenden gemeinschaftlichen Sicherungssystems.

Dazu gehört, dass die Helaba der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen angehört. Dadurch genießen wir den Schutz des Sicherungssystems der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe. Seit 3. Juli 2015 ist dieses bewährte System auch nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) anerkannt.

Das Einlagensicherungssystem umfasst dreizehn Einrichtungen:

  • die elf Sparkassenstützungsfonds der regionalen Sparkassen- und Giroverbände,
  • den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen,
  • die Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen.


1. Freiwillige Institutssicherung
Das wichtigste Ziel des gemeinsamen Sicherungssystems ist: Die dazugehörenden Institute schützen und wirtschaftliche Schwierigkeiten abwenden. Unter den satzungsmäßigen Voraussetzungen werden so die Einlagen der Kunden mittelbar geschützt.


2. Gesetzliche Einlagensicherung
Seit dem 3. Juli 2015 gilt in Deutschland das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG). Der Gesetzgeber setzte damit eine EU-Richtlinie um.

Die Sparkassen-Finanzgruppe hat sich auf die gesetzlichen Vorgaben eingestellt. Sie hat ihr bewährtes Einlagensicherungssystem neu ausgerichtet und nach dem EinSiG anerkennen lassen.

Das bedeutet: Falls die Institutssicherung ausnahmsweise nicht greifen sollte, hat der Kunde einen Anspruch gegen das Sicherungssystem. Dieses erstattet dem Kunden bestimmte Einlagen bis zu 100.000 Euro. Maßgeblich für die Bestimmung entschädigungsfähiger Einlagen ist das EinSiG.

Sie möchten mehr erfahren? Näheres finden Sie unter www.dsgv.de/sicherungssystem


3. Regionaler Reservefonds
Für die Helaba und die 50 Sparkassen in Hessen und Thüringen gibt es eine zusätzliche Sicherungskomponente: den Reservefonds des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen.

Er existiert unabhängig vom Sicherungssystem der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe. Und er ist ein wichtiger Bestandteil des „Neuen Verbundkonzepts“ der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Dieses Verbundkonzept gründet auf dem Geschäftsmodell wirtschaftlicher Einheit von Helaba und Sparkassen.

Der Reservefonds ist bereits seit 1. Januar 2004 wirksam.

  • Er hat institutssichernde Wirkung. Er schützt die angeschlossenen Institute also in ihrem Bestand.
  • Darüber hinaus besitzt er einlagenschützenden Charakter. Er sichert also – von wenigen Ausnahmen abgesehen – Ansprüche von Einlegern und Kunden. Deren Ansprüche gegen die Helaba sind damit in unbegrenzter Höhe abgesichert.
  • Das Gesamtvolumen des regionalen Reservefonds betrug Ende 2015 rund 521 Mio. Euro.