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Die Rezession in Großbritannien ist beendet, das Bruttoinlandsprodukt expandierte im vierten Quartal. Die Konjunkturindikatoren weisen auf eine weitere Verbesserung hin, wenngleich die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Die Inflation stieg zuletzt zwar auf 3,5 %, der Preisdruck dürfte aber allmählich wieder nachlassen.
Die Bank of England setzt ihr Kaufprogramm für Staatsanleihen aus und wird es nur im Not-fall wieder aufnehmen. Eine geldpolitische Straffung in Form höherer Leitzinsen wird die Notenbank vermutlich erst im späten Jahresverlauf 2010 vornehmen. Die Renditen zehnjähri-ger Staatsanleihen werden wohl ansteigen, auch wegen der Sorgen um die Finanzlage des Staates. Das Pfund Sterling wird erst dann gegenüber dem Euro aufwerten, wenn eine Haus-haltskonsolidierung und später im Jahresverlauf auch eine restriktivere Geldpolitik der briti-schen Notenbank absehbar werden.
Die Immobilienmärkte konnten sich der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht entziehen. Als eher spätzyklische Branche wird die Immobilienwirtschaft noch längere Zeit unter den Nachwirkungen der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu leiden haben. Allerdings gibt es Hoffnungsschimmer: Während die überwiegende Zahl der Vermietungsmärkte noch durch sinkende Mieten gekennzeichnet ist, wurden von den Investmentmärkten für das 4. Quartal 2009 weiter steigende Umsätze gemeldet. Auch sind mit dem britischen Markt mittlerweile auf dem ersten der großen Investmentmärkte die Immobilienwerte wieder im Aufwärtstrend.
» PDF, 243 KBDeutschland erlebt derzeit den schneereichsten Winter seit 30 Jahren, und auch die Stimmung an den Finanzmärkten lässt eher auf eine Eiszeit als auf eine globale Erwärmung schließen. Wie eisig sind die Zeiten tatsächlich und übersehen die Märkte nicht unter all den Schnee-verwehungen und Sorgen um Griechenland die derzeit sich manifestierenden zyklischen Auf-triebskräfte?
» PDF, 160 KBDr. Gertrud R. Traud
Chefvolkswirt/Leitung ResearchAbonnieren Sie unsere Publikationen aus Research und Volkswirtschaft per E-Mail.
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